Ein Blick hinter die Kulissen von Achtung Designer
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Was war, was kommt & was geht – ein Blick hinter die Kulissen von Achtung Designer

Jahresrückblick - hinter den Kulissen von Achtung Designer

„Wie, du hattest am Anfang gar keinen Plan für Achtung Designer?“ Das war die überraschte Reaktion einer Designerin, mit der ich mich vor ein paar Tagen unterhalten hatte. Und es war nicht das erste Mal, dass Andere so auf die Entstehungsgeschichte von Achtung Designer reagieren. Denn dieser Blog hier war am Anfang gar nicht so durchgeplant und strukturiert, wie du vielleicht denkst. Zum Glück. Denn Achtung Designer ist spontan aus dem Bauch heraus entstanden und oft genug haben mich die Ergebnisse und die Rückmeldungen selbst überrascht. Darum möchte ich dir heute zeigen, wie dieser Blog entstanden ist und was sich alles im Laufe der Zeit daraus entwickelt hat. Also los: Vorhang auf für Achung Designer.

Achtung Designer 2015 – Wie alles begann

Als ich im Sommer 2015 Achtung Designer ins Leben gerufen habe, hatte ich keinen festen Plan. Viel mehr war da der tiefe Wunsch, ein Gegengewicht zu der großen Unsicherheit zu entwickeln, dass so viele Designer zu Beginn ihrer Selbstständigkeit haben. Ich konnte einfach nicht verstehen, warum jeder Designer die gleichen Fehler und Fragen wiederholen musste, wenn er den Schritt in die Gründung geht.

  • Wie finde ich Kunden?
  • Wie kalkuliere ich meine Preise?
  • Wie organisiere ich mich?
  • Was funktioniert und was eben nicht?

Das alles waren Fragen, die auch ich mir Jahre zuvor zu Beginn meiner Selbstständigkeit gestellt habe und auf die ich bei meiner Recherche keine guten Antworten gefunden habe. Also hab ich Sachen ausprobiert, Fehler gemacht und aus Ihnen gelernt. Nicht gerade die beste oder die leichteste Methode, aber ich habe viel auf diesem Weg gelernt.

Also begann ich mein Wissen und meine Erfahrungen in einem Blog niederzuschreiben. Das alles ohne ein bestimmtes Konzept oder einen festen Plan dahinter – sondern einfach frei von der Leber weg. Achtung Designer war geboren.

Wieso hast du eigentlich deinen Blog Achtung Designer gestartet? Weil ich die Situation für selbstständige #Designer ändern wollte! @gudrunwegener Klick um zu Tweeten

Schneller als ich es ihr hätte vorstellen können, hatte mein Blog Leser, bekam Kommentare und ich Feedback von lauter tollen Designern, die sich ehrlich darüber gefreut haben hier auf Achtung Designer die Infos zu finden, die Sie suchen. Nicht zu jedem Thema und auch nicht immer mit der passenden Antwort, aber immer mit viel Herzblut und guten Impulsen.

Und so wurde der Blog Woche um Woche und Artikel für Artikel umfangreicher. Ich hab versucht so viele Themen und Fragen wie möglich abzudecken und mit den Interviews auch andere Sichtweisen und Erfahrungen zu zeigen. Den was nützt es dir, wenn ich nur mich und meine Ansichten zeige – Vielfalt ist mir hier sehr viel wichtiger als persönliche Eitelkeiten.

2016 – Von einer spontanen Idee zum echten Herzensprojekt

2016 hatte der Blog sich einen festen Platz in meiner kreativen Arbeit erobert. Vor allem hatte sich das spontane Schreiben, längst zu einer deutlich professionelleren Herangehensweise weiterentwickelt. Es gab feste Kategorien und Themen auf dem Blog, die ich möglichst gleichmäßig bearbeitete. Das hatte Folgen nicht nur für den Blog, sondern auch für meine eigene Selbstständigkeit. Denn die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Selbstständigkeit hat natürlich auch Auswirkungen auf mein bilderbuero. Ich bin strategischer, versierter und organisierter geworden. Ich hab einfach viel besser verstanden, wo Parallelen sind, was sich in einer Selbstständigkeit wie beeinflusst und wie ich selbst meine Qualität, meine Designs und die Wahrnehmung meiner Kunden auf meine Arbeit beeinflussen kann. Ja, die viele theoretische Arbeit hat sich ausgezahlt.

Außerdem ist in mir immer stärker der Wunsch gewachsen nicht nur Informationen und Wissen zu teilen, sondern auch direkt mit anderen Designern zu arbeiten. Zu erleben, wie andere Kreative die eigenen Tipps und Übungen aufgreifen, verinnerlichen und auf ihre eigene Selbstständigkeit übertragen, ist ein großartiges Gefühl. Nicht nur graue Theorie herunterbeten, sondern ganz praktische Hilfe und Anleitung zur Selbsthilfe geben – das macht mir Spaß und motiviert mich. Außerdem bildet es einen guten Kontrast zu meiner eigenen Arbeit als Designerin. Das war eine spannende Erkenntnis für mich, der viele Ideen und Möglichkeiten folgten.

2017 – Ein Jahr im Laufschritt und mit vielen tollen Highlights

2017 startet also mit dem Vorsatz ein Konzept auf die Beine zu stellen, das Designern genau diese begleitet Hilfe zur Selbsthilfe geben kann. Mein Onlinekurs Dein bestes Business (ein Kurs zum Thema Positionierung und Spezialisierung) war das Ergebnis. Und gleichzeitig auch eine große Herausforderung. Inhalte didaktisch aufbereiten, Arbeitsblätter erstellen, Videos drehen und schneiden, vor laufender Kamera sprechen – das alles waren Dinge, die noch nie zuvor gemacht habe. Und nachdem ich es geschafft hatte meinen eigenen Hang zum Perfektionismus endlich zu überwinden, war es richtig toll! Meine Lernkurve dieses Jahr ging steil nach oben. Ich kann dir nur ans Herz legen einfach anzufangen, wenn du auch so ein geheimes Wunschprojekt hast, an das du dich noch nicht so recht ranwagst. Es lohnt sich!

Designer Buch "Kreativ sein, kreativ bleiben" von Gudrun Wegener

Mein Buch „Kreativ sein, kreativ bleiben“ ist 2017 definitiv ein Highlight für mich.

Mit meinem Buch Kreativ sein, kreativ bleiben* folgte im Sommer das nächste große Projekt. Eines das ich übrigens ein wenig unterschätzt habe, wie ich zugeben muss. Denn es ist etwas völlig anderes, ob man einen in sich geschlossenen Blogartikel schreibt oder ein Thema über mehr als 230 Seiten von allen Richtungen beleuchten und bearbeiten will. Gerade wenn es um so komplexe Themen wie Zeitmanagement, nachhaltiges und strategisches Arbeiten und Projektorganisation geht. Hier braucht es viel Recherche, ein umfassendes Konzept und viele Korrekturschleifen, bis aus einer Idee ein fertiges Buch geworden ist.

Ausblick auf 2018 – Wie soll es weitergehen?

Und auch bei der Arbeit am Buch hat sich durch die intensive Arbeit an einem Thema wieder vieles in meinem Kopf geklärt, dessen ich mir vorher nicht bewusst war. Aus vielen einzelnen Puzzleteilen ist ein neues Ganzes geworden. Gut so!

Aber das hat natürlich auch Folgen für meine Arbeit im nächsten Jahr. Die Wichtigste ist wohl, dass Ich mich vom klassischen Blog-Konzept für Achtung Designer verabschieden werde. Jede Woche ein neuer Artikel, ohne an die bestehenden Artikel und Informationen aufzuknüpfen, ist mir zu wenig. Ich möchte nicht das gleiche Thema nur noch mal aus einem anderen Blickwinkel heraus bearbeiten, weil es ja einen neuen Artikel geben muss. Es gibt sowieso schon soooo wahnsinnig viele Informationen im Netz, dass man kaum noch weiß, wo man die passenden Inhalte suchen und finden soll. Ich möchte nicht für Quantität stehen, sondern für Qualität, die dir wirklich weiterhilft. 100 gute und umfangreiche Artikel sind mir sehr viel lieber, als 400 kurze, die dir nicht wirklich weiterhelfen.

100 gute und umfangreiche #Artikel sind mir sehr viel lieber, als 400 kurze, die dir nicht wirklich weiterhelfen. #Designer #Selbstständigkeit @gudrunwegener Klick um zu Tweeten

Also werde ich ab dem nächsten Jahr bestehende Artikel stärker in den Fokus rücken und diese erweitern, aktualisieren und ergänzen. Neue Artikel wird es natürlich auch geben, aber dann zu Themen und Inhalten, die es so auf dem Blog noch nicht gibt. Ich möchte nachhaltig arbeiten und mir mehr Zeit für Themen und deren Bearbeitung nehmen. Auch wenn das vielleicht bedeutet, dass du nicht jede Woche einen komplett neuen Artikel auf Achtung Designer finden kann.

Mein Ziel ist es dir mit Achtung Designer eine Plattform zu bieten, auf der du hochwertige und umfassende Informationen findest. Schnelllebiges und oberflächliches Geplänkel gibt es schon genug!

Ein zweites großes Ziel für 2018 ist weiterhin die direkte Zusammenarbeit mit anderen Designern. Ich möchte noch viel stärker direkt mit anderen Kreativen arbeiten und Ihnen Wege mit geben, wie Sie sich ein Design-Business aufbauen können, dass sie kreativ, zufrieden und erfolgreich macht.

„Marketing für Designer“ wird das Thema des nächsten Onlinekurses werden.

  • Wie findest du die passende Strategie?
  • Welche Werkzeuge (Blog, Social Media, Newsletter, etc) sind für dich die passenden?
  • Und wie schaffest du es alles unter einen Hut zu bekommen, auch wenn du als Einzelunternehmer ja nur begrenzt Zeit hast?

Auf diese und viele weitere Fragen wird der Kurs dir Antworten geben. Aber dazu sage ich dir mehr, wenn ich mit der Planung weiter bin. Du siehst schon, an Ideen und Zielen mangelt es mir nicht für 2018. Mal schauen, wie viel sich davon gut in die Tat umsetzen lässt und wohin mich die Reise führt. Wenn du Fragen hast oder bestimmte Themen, zu denen du gerne mehr hier auf Achtung Designer sehen oder lesen möchtest, dann schreib mir. Ich bin immer für Ideen und Anregungen offen.

Und jetzt verabschiede ich mich für dieses Jahr und tauche wieder ab hinter die Kulissen. Hab ein wunderbares Weihnachtsfest und komm kreativ und voller Ideen in das neue Jahr 2018!

Liebe Grüße,
Gudrun

Autor:

Hi, ich bin Gudrun und freiberufliche Designerin. Im "bilderbuero" bin ich im Einsatz mit Stift, Maus und Herzblut für tolle Infografiken, Sketchnotes & visuelles Storytelling. Darüber wie man sich ein Design-Business aufbaut, dass einen kreativ, zufrieden und erfolgreich macht, schreibe ich hier auf "Achtung Designer".

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