Lektoren, Art Buyer, Blogger & Co. – So sprichst du Kontakte an
Suche
  • Tipps und Anleitungen für Designer, Grafiker & Kreative
  • um sich ein smartes & erfolgreiches Design-Business aufzubauen
Suche Menü

Lektoren, Art Buyer, Blogger & Co. – So sprichst du spannende Kontakte an

Lektoren, Art Buyer, Blogger & Co. – So sprichst du als Designer spannende Kontakte an / AchtungDesigner.de

Du steckst viel Zeit und Energie in deine Selbstständigkeit, denn deine Designs sind deine Herzensangelegenheit. Das ist super. Aber wenn nur du deine Sachen kennst, kommst du nicht weit. Also musst du der Welt von deinen großartigen Designs erzählen! Schließlich willst du ja bekannter werden.

Aber wie macht man das? Wie bringst du Lektoren, Blogger, Art Buyer, Agentur-Kollegen oder PR-Leute dazu, dass sie sich die Zeit nehmen und sich deine Arbeiten angucken?

Was willst du genau erreichen?

Bevor du dir Gedanken darüber machst wo du den passenden Ansprechpartner für deine Designs findest, musst du dir überlegen was du mit deiner Kontaktaufnahme erreichen willst. Denn nichts ist schlimmer, als wenn du den richtigen Menschen am Telefon hast und dann nicht weißt was du sagen sollst, oder?

Hier ein paar Beispiele:

  • Möchtest du dein neues Portfolio bei einem Buchverlag vorstellen?
  • Hast du in Kürze eine Ausstellung und möchtest das Journalisten und Blogger darüber berichten?
  • Hast du dich mit einem anderen Designer zusammengeschlossen und ihr habt ein neues Designkonzept, dass ihr mit PR-Maßnahmen unterstützen wollt?

Überleg dir ganz genau was du wem sagen willst und leg dir die passenden Wort vorher zurecht. Das gibt dir Sicherheit und du kannst dein Anliegen kurz und knapp auf den Punkt bringen.

Der Ton macht die Musik

Egal ob dein Ansprechpartner selbstständige Blogger oder angestellter PR-Spezialisten sind – du kannst dir sicher sein, dass du nicht der einzige Kreative bist, der sich bei ihnen mit einem Anliegen meldet. Ganz im Gegenteil. Erfolgreiche und wichtige Ansprechpartner bekommen jeden Tag mehrere Mails und Anrufe.

Wenn du nicht gleich im Papierkorb landen willst, solltest du ein paar einfache Regeln beachten:

  1. Sprich die Leute immer(!) mit ihrem Namen an.
    Ein „sehr geehrte Damen und Herren“ führt automatisch zum Löschen, da kannst du dir sicher sein. Und überprüfe noch mal, ob du den Namen wirklich richtig geschrieben hast.
  2. Stell dich kurz vor.
    Wer bist du, was machst du und warum sollte dein Ansprechpartner deine Mail weiterlesen?
  3. Sag was Nettes zur Einleitung.
    Jeder Mensch mag Komplimente und das Gefühl, dass die eigene Arbeit wertgeschätzt wird. Bei einem Magazin oder Blog kannst du z.B. über einen Artikel schreiben und warum er dich beeindruckt hat.
  4. Bring dein Anliegen kurz und knapp auf den Punkt.
    Dein Gegenüber ist vielbeschäftigt und hat nur wenig Zeit um zu erfassen, worum es dir geht. Mach es ihm einfach. Wenn du einen Gastartikel schreiben willst, dann schlag 1-2 Themen vor und warum sie gut zum Blog/Magazin passen. Willst du eine Kooperation, dann sag welche Vorteile das mit sich bringt.
  5. Sei höflich.
    „Bitte“ und „Danke“ sind selbstverständlich! Genauso wie eine höfliche Anrede und Verabschiedung.
  6. Sende keine riesigen Anhänge
    Wenn du Beispieldesigns mitschicken willst, dann ist das völlig okay. Aber ein PDF mit 20 hochauflösenden Arbeitsproben und einer Größe von 15 MB, ist nie eine gute Idee. Keiner hat die Zeit oder Lust so einen Anhangriesen runterzuladen. Besser ist es dann, wenn du den Link zu deinem aktuellen und hochwertigen Online-Portfolio mitschickst.
  7. Dranbleiben!
    Leute können beschäftigt sein und dann geht auch die interessanteste Mail schon mal unter. Das ist keine böse Absicht, sondern passiert einfach im alltäglichen Arbeitschaos. Wenn du lange nichts hörst, dann melde dich einfach noch einmal. Eine Anfrage ob alle Infos angekommen sind oder ob du noch etwas nachreichen sollst, ist da ein guter Weg.

Fazit

Man kann nur einen ersten guten Eindruck hinterlassen, darum solltest du dir für dein Anschreiben genug Zeit nehmen. Wenn du deine Ansprechpartner direkt anrufst, dann schreib dir in Stichpunkten auf, was du sagen willst. Bereite dich gut vor, dann klappt es auch und du kannst selbstsicher und professionell auftreten.

Autor:

Hi, ich bin Gudrun und freiberufliche Designerin. Im "bilderbuero" bin ich im Einsatz mit Stift, Maus und Herzblut für tolle Infografiken, Sketchnotes & visuelles Storytelling. Darüber wie man sich ein Design-Business aufbaut, dass einen kreativ, zufrieden und erfolgreich macht, schreibe ich hier auf "Achtung Designer".

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Danke Gudrun! Den Tipp mit dem Nachfassen, wenn keine Reaktion kommt, müsste ich mir selbst auch mehr zu Herzen nehmen :/ Man gibt glaub ich als eher introvertierter Mensch schneller auf als andere wenn kein Feedback kommt.
    Was bevorzugst du denn eigentlich? Telefonierst du direkt oder schreibst du eher Mails?

    Antworten

    • Hi Nadine,
      wenn ich mein Gegenüber noch gar nicht kenne, dann schreibe ich meist erstmal eine Mail und sage kurz und knapp worum es geht.
      Danach telefoniere ich lieber, weil es direkter und persönlicher ist und ich ein bessere Gefühl dafür bekomme wie der Mensch auf der anderen Seite „tickt“.
      Liebe Grüße,
      Gudrun

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.